Prof. Fabian Leendertz im Rahmen der One Health Gründungsfeier:

„Die menschliche Gesundheit lässt sich nicht isoliert betrachten“

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Affenpocken unter dem Mikroskop. Copyright: Pixabay
Affenpocken unter dem Mikroskop. Copyright: Pixabay

Kontakt
Prof. Dr. Fabian Leendertz
Dr. Stephanie Markert
Helmholtz-Institut für One Health (HIOH)
hioh-pr@helmholtz-hioh.de

 

Wir müssen die Lage sehr ernst nehmen, aber eine neue Pandemie kann noch verhindert werden. Eine weltweite und langanhaltende Ausbreitung wie beim Sars-CoV2-Virus ist nicht zu erwarten. Das liegt zum einen daran, dass die Affenpocken durch engen Körperkontakt übertragen werden, also vor allem durch sexuelle Kontakte oder direkten Kontakt zu Bläscheninhalt und Schorf Infizierter [1]. Damit ist die Übertragung deutlich schwieriger als bei Sars-CoV-2, das beim Atmen, Husten oder Sprechen auch über größere Distanzen sehr leicht übertragen wird. Des Weiteren sind die Symptome einer Affenpocken-Infektion sehr charakteristisch. Zwar können typische Hautveränderungen wie bläschenartige Ausschläge im Gesicht oder im Genitalbereich auch mild sein und nur vereinzelt auftreten, sie sind aber dennoch zu erkennen. Kontakte können dadurch gut nachverfolgt und Infektionsketten schnell unterbrochen werden. Schließlich ist eine Affenpocken-Pandemie auch deshalb unwahrscheinlich, weil es bereits Medikamente und wirksame Impfstoffe gegen das Virus gibt.

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One Health Research in Greifswald wird gefördert durch das

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